Im Anblick einer drohenden Rezession, um das böse D-Wort nicht zu verwenden, werden wirtschafts- politisch vor allem zwei Rezepte präsentiert:
1.) ein Konjunkturprogramm
2.) Steuersenkungen, -gutschriften
Letztere sollen vor allem - auch als "Schecks", die an die Bürger versandt werden - den Konsum ankurbeln.
Allerdings gibt es eine Besonderheit: Häufig werden korrespondierend mit "Steuersenkungen für die große Masse" auch Steuererhöhungen für sog. Gut- und Besserverdiener diskutiert. Nachdem verschiedenen Publizisten bereits darauf verwiesen haben, daß in den USA immer weniger Steuerzahler die Steuerlast tragen, wird nun von Mankiw ein Blick auf die Grenz-Steuersätze geworfen, die unter Franklin Delano Roosevelt erhoben wurden.
Greg Mankiw's Blog: Tax Policy during the Great Depression
Die seit 1944 nahezu "prohibitiv" angehobenen Steuersätze sollten sicherlich die "Kriegsgewinnler" stark besteuern - ein Ansinnen, das in mehreren Staaten auf derAgenda stand.
Fraglich ist allerdings, ob das soooo erfolgreich war, da mit Rüstungsaufträgen nicht "nur" Gewinne erzielt, sondern vor allem eine Produktionsbasis aufgebaut wurde (Man vergleiche die Ausweitung der Produktionskapazitäten bei Krupp während des I. WK oder die Arbeiten von Abelshauser über die Produk- tionsmöglichkeiten in Westdeutschland nach ´45).
Montag, 10. November 2008
Steuerschraube
Eingestellt von
noreikat
um
17:08
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